CDU Kattendorf feiert 155 Jahre Ehrenamt

(vlnr.) Peter Henning, Gunda Möller, Carsten Ulrich Völker, Reinhard Berke, Melanie Haak, Katja Rathje-Hoffmann MdL und Gero Storjohann MdB.

Kattendorf – Am Sonntagmorgen feierte und ehrte  die CDU Kattendorf in der Sporthalle langjährige, verdiente  Mitglieder. Die Eröffnung der fröhlich-würdevollen Feier gestaltete das Showteam vom TSV Kattendorf mit einer beeindruckenden und heftig beklatschten artistischen Abba Revival Show in phantasievollen Glitzerkostümen.

„Wir danken unseren langjährigen Mitgliedern für Ihr Engagement und den vielen Jahren für die Gemeinschaft! Danke, dass ihr unser Kattendorf und unseren Kreis aktiv mitgestaltet habt“, dankte die CDU Ortsvorsitzende Melanie Haak ihren Parteifreunden in ihrer Laudatio. Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann überreichte als CDU Kreisvorsitzender die gerahmten Urkunden und Ehrennadeln. Seine Stellvertreterin, die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann lud mit einem Präsent zu einem Besuch in den Landtag ein. Zu den ersten Gratulanten gehörte unter den Vereinsvorständen, Freunden und Familie der Ausgezeichneten auch Bürgermeister Thorsten Barth, der Kreistagsabgeordnete Torsten Kowitz und Uwe Voss, der Kreisvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV).

Peter Henning wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft ganz besonders ausgezeichnet. Davon war der Kattendorfer von Mai 1970 bis Juli 1998 in der Gemeindevertretung aktiv. Henning kümmerte sich von Juni 1982 bis Oktober 1998 um die Finanzen der Gemeinde. Im Sozial- und Sportausschuss war Henning von Februar 1985 bis März 1998 aktiv. Der Ehrung durch die CDU schloss sich der Vorsitzende vom TSV Kattendorf Fynn Scheben mit einer Würdigung des Jubilars wegen seiner Verdienste für den Sportverein an. Der Ausgezeichnete dankte mit einem humorvoll- unterhaltsamen Rückblick bis zur Zeit der britischen Militärregierung und einer Spende an die örtliche CDU und den Sportverein.

Reinhard Berke war in Kattendorf von 1982 bis 1994 Gemeindevertreter  im Finanzausschuss und im Bau- und Wegeausschuss. Von 1986- 1990 war der Kommunalpolitiker im Sozial- und Sportausschuss aktiv. Am Sonntag feierte Berke 45 Jahre Mitgliedschaft in der CDU.

Seit nun mehr 30 Jahren ist Gunda Möller bei den Christdemokraten aktiv dabei. Sie war vom Juni 2010 bis 2018 in Kattendorf Gemeindevertreterin und Mitte 2013bis 2018 im Finanzausschuss tätig .

Auch Carsten Ulrich Völker wurde für 30 Jahre Mitgliedschaft in der CDU geehrt. Der Rechtsanwalt mit Sitz in Kaltenkirchen war in Oersdorf von 1998 bis 2008 Gemeindevertreter und im Finanzausschuss Mitglied. Auch als stellvertretender CDU Kreisvorsitzender ist sein Name bei den Christdemokarten ein Begriff.

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Niclas Herbst: „Wir werden um Kürzungen nicht herumkommen“

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Gute Nachricht für die kommunale Familie

Ole-Christopher Plambeck MdL

Die Weiterentwicklung des kommunalen Finanzausgleichs (KFA) stärkt Gemeinden, Städte und Kreise im Lande. Das haben die nun abgeschlossenen Verhandlungen innerhalb der Jamaika-Koalition für einen Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des KFA in Kiel am Dienstag ergeben. Jede Kommunalgruppe würde von der neuen Regelung profitieren.

„Die Dimension des Gesamtpaketes macht deutlich, wie ernst die Landesregierung ihr Anliegen, die Kommunen maximal zu unterstützen, nimmt“, erklärte der finanzpolitische Sprecher der CDU im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Ole Plambeck. Das Land kompensiere die Mindereinnahmen der Kommunen bei Integrationsmitteln und Sozialhilfe, stelle zusätzliche Mittel für den ÖPNV bereit und hebe die Finanzausgleichsmasse ab 2021 erheblich an. Der Gesetzentwurf sorge für einen fairen Finanzausgleich für Gemeinden, Städte und Kreise.

„Das sind Gelder, die direkt vor Ort ankommen“, so Plambeck. Der Gesetzentwurf stehe dafür, dass unsere Kommunen für die Herausforderungen der nahen Zukunft gut vorbereitet seien, so der Abgeordnete. „Der kommunale Finanzausgleich ist endlich bedarfsgerecht, was wir als CDU schon lange gefordert haben“, erläutert Plambeck. „So wird endlich die Fläche genauso als Bedarfsfaktor berücksichtigt, wie die besonderen Herausforderungen für Kinder und Jugendliche mit einem sogenannten Kinderbonus“, erklärt Plambeck. „Es muss sich auch finanziell für die Kommunen lohnen, attraktiv für junge Familien zu sein“, stellt Plambeck klar.

Eine erneute Änderung des KFA sei notwendig geworden, weil unter der SPD-geführten Vorgängerregierung der KFA ohne Bedarfsanalyse verändert wurde – ein Vorgehen, durch das hohe Millionenbeträge aus dem ländlichen Raum in die kreisfreien Städte verschoben wurden. Das sei rechtlich nicht haltbar gewesen und von den Gerichten als verfassungswidrig eingestuft worden. Inzwischen habe man eine umfangreiche Bedarfsanalyse der kommunalen- und der Landesebene nachgeholt. „Mit dem neuen und verfassungskonformen Finanzausgleichsgesetz (FAG) würden die Kommunen zukünftig deutlich bessergestellt und besser in der Lage sein, ihre Zukunftsaufgaben erfüllen zu können. Am Ende gewinnt jede Kommunalgruppe. Wir haben einen echten Interessensausgleich geschafft“, so Plambeck.

Darüber hinaus werden die Kommunen beim Betreiben von Leerschwimmbecken mit insgesamt 7,5 Mio. Euro unterstützt. Diese Mittel werden im Rahmen eines neuen Vorwegabzugs auf die Kommunen verteilt. Damit sollen möglichst viele Schwimmbecken in der Fläche erhalten bleiben.

„Um die Kommunen zu stärken, wurde bereits im Januar 2018 die Weichen gestellt und ein umfangreiches Kommunalpaket geschnürt“, so Plambeck. Wichtig sei es, im Jahr 2024 eine erste Evaluierung vorzunehmen. „Die Weiterentwicklung des kommunalen Finanzausgleichs wird auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe sein“, so Plambeck abschließend.

zur Pressemitteilung

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